Die Ablaufrinne ist nun endlich fertig, der Regen und auch alle Fäkalien der Hunde können jetzt ablaufen. Die Hunde müssen nicht mehr im Winter im Eiswasser stehen. Und hoffentlich erfriert jetzt auch kein Hund mehr, dem sein langes Fell zum Verhängnis wurde. Die Zisterne ist auch schon, die muss jetzt nur noch eingebaut werden.

 

Wir und vor allem die Hunde sagen  DANKE!

 

 

 

Es geht voran!

 

Dank ihrer Hilfe konnten wir bis jetzt 15 Hunde aus dem Tierheim nach Deutschland bringen.

Einige haben bereits ihr neues Zuhause gefunden, andere warten noch auf ihrer Pflegestelle auf ein neues Hause.

Auch konnten wir von Ihren Spenden an das Tierheim 1000,00€ überwiesen. Für den Bau der Rinne und des Betonbodens.

Das ist zwar nur ein kleiner Beitrag aber jeder Cent hilft. DANKE im Namen der HUNDE!

Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Schauen Sie selbst hier auf Facebook

 

 

Wir brauchen dringend ihre Hilfe

 

 

Unser Vertrags-Tierheim in der Slowakei hat den Notstand ausgerufen. Schon öfters haben wir über das Tierheim berichtet, Link.

Das Tierheim steht ständig unter Wasser, die Hunde haben keinen trockenen Unterschlupf, da das Wasser nicht ablaufen kann. Gerade die Hunde die ein langes Fell haben geht es am schlimmsten. Das Fell kann nicht trocknen, bei bis zu -20 Grad in Nacht kam es vor, dass die Tierpfleger morgens einige Hunde erfroren auffanden. Es musste rasch gehandelt werden!

Es soll eine Betonschicht, die schräg nach vorne läuft, auf den jetzigen Boden gegossen werden. Somit kann das Wasser nach vorne in eine Rinne ablaufen. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass alle Hunde von der einen Seite zu den Hunden auf die andere Seite müssen. Das Tierheim ist eh schon überfüllt und jetzt auch noch die vielen Hunde zusammenlegen, da ist Ärger vorprogrammiert. Und so kam wie es wie es kommen musste, es gibt täglich Beißereien die nicht selten tödlich enden.


Unser Konylo hatte bereits ein Zuhause in Deutschland in Aussicht und sollte diesen Samstag zu seiner neuen Familie reisen. Gestern kamen die Tierpfleger ins Tierheim und fanden Konylo total zerbissen im Großraum-Zwinger liegen. Einer der Hunde fängt an und alle anderen machen dann mit. Konylo hatte keine Chance………


Wir brauchen dringend Pflegestellen oder besser noch Endstellen für die Hunde, es ist zwar Aufnahmestopp im Tierheim aber trotzdem sind noch zu viele Hunde. Wenn wir 20 oder 30 Hunde raus holen könnten wäre die schlimmste Gefahr gebannt.


Was sind die Aufgaben einer Pflegestelle? Nach dem sie sich einen Hund ausgesucht haben, wird eine Vorkontrolle bei ihnen zu Hause durchgeführt. Bei positiver Vorkontrolle wird der Hund in der Slowakei fertig zur Ausreise gemacht, d.h. gechipt, geimpft, kastriert, EU Heimtierausweis etc. Sie haben den Hund, dann so lange bis sich Interessenten melden die ihn adoptieren möchten, die Vermittlung geht nur über unseren Verein mit der entsprechenden Ansprechpartnerin für sie. Genaue Informationen über den Ablauf erhalten sie gerne telefonisch oder sie füllen gleich das Pflegestellenformular aus.


Die Hunde die aus diesem Tierheim sind, haben wir mit einem (J) hinter dem Namen gekennzeichnet. Wir stellen ständig neue Hunde aus dem Tierheim ein, vielleicht ist ja einer dabei dem sie das Leben retten können.

 

Ich freue mich auf Ihre Mail oder auch Anruf.

 

 

 

 

 

Hilfsaktion Tierheim in Rožnava, Slowakei

Familie Sander ist wohlbehalten von Ihrer etwas turbulenten Hilfsaktion zurück.
Schon die ganzen Vorbereitungen im Vorfeld haben sich sehr schwierig gestaltet. Die Spenden an Holz für neue Hütten für das Tierheim liefen sehr gut an und wir freuten uns darauf viele neue Hundehütten aufbauen zu können. Denn teilweise leben die Hunde in der Slowakei in sehr kleinen Hütten meistens sind sie dann noch überfüllt. Da kann es schon mal sein, dass auf 3m² 5-7 Hund leben müssen. Als wir dem von uns betreuten Tierheim die freudige Botschaft überbrachten, dass wir viele Hundehütten mitbringen werden, war die Freude etwas getrübt. Die Tierheimleitung sagte zwar sie brauche dringend neue Zwinger/Hütten doch das löste das Problem nicht. Denn sobald sie mehr Hütten bekommen müssen sie wieder mehr Hunde aufnehmen. Bekommen aber keine weitere Unterstützung, d.h. keine freiwilligen Helfer stehen zur Verfügung und vom Staat ist leider auch nichts zu erwarten.
Einige Kilometer weiter von Kosice ist ein kleines Tierheim das dringend Hundehütten benötigt und auch noch Kapazitäten hat. So haben wir uns entschieden das ganze Baumaterial und Spenden dem Tierheim zu geben. Dem damit auch geholfen werden konnte. Familie Sander fuhr also los mit neuem Ziel. Die dortige Tierheimleitung konnte es gar nicht glauben kurzfristig Hilfe aus Deutschland zu erhalten. Die Planung war, dass der LKW zwei Tage für die Anreise benötigt, doch leider spielen die Natur sowie Behörden nicht immer so mit wie wir uns das gewünscht hätten. Zum einem müssen alle LKW Fahrer sich an so genannte Lenke-und Ruhezeiten halten. Das bedeutet der Fahrer darf 4,5 Stunden fahren muss dann eine Pause von 45 Minuten einhalten, dann darf er nochmals 4,5 Stunden fahren und muss dann mindestens 9 Stunden ruhen. Kommt dann ein Stau oder lange Wartezeiten an der Grenze dazwischen, wirft es die gesamte Zeitplanung um. So kamen die Sanders mit über 12 Stunden Verspätung im Tierheim an. Aber das war dann noch das kleinste Übel, schon auf der Fahrt waren die Witterungsverhältnisse nicht die besten. Mittlerweile hatte es in der Slowakei so viel geschneit, dass es für den LKW nicht möglich war an das Tierheim heran zu fahren. Einige Straßen sind schon bei normalen Witterungsverhältnissen schwer befahrbar und dann bei Schnee geht gar nichts mehr. Es musste eine Lösung her, denn der Zeitplan den die Sanders einhalten mussten war bereits überschritten. Es hat sich dann eine kleine Firma, die eine Ortschaft vor dem Tierheim ansässig ist, bereit erklärt die ganzen Holzspenden zu lagern bis der Weg zum Tierheim wieder befahrbar war. Somit konnten die Sanders zwar die Hütten nicht direkt dort aufbauen aber der Inhaber der Firma hatte uns zugesichert mit seinen Männern dem Tierheim die Hütten zu bringen und auch Hilfestellung beim Aufbauen zu geben. Alle anderen Spenden wie Matratzen und was sehr hilfreich war, waren die Teppiche, die konnten zwischen den Zwingern aufgehängt werden. Zum einem weil der Wind ziemlich durch die Zwinger Pfiff und zum anderen um den Hunde etwas Sichtschutz zu geben. Jede einzelne Spende wurde dankbar entgegengenommen. Zu sehen wie die Menschen sich über gebrauchte Decken, Handtücher, alte Hundeleinen etc. freuen und fast immer vor Dankbarkeit die Tränen laufen, ist ein Gefühl das wir gerne Ihnen übermitteln würden. Denn das ist es warum wir die Strapazen auf uns nehmen und immer wieder weiter helfen.
Im Namen vom Tierheim OZ Život je PES danken wir allen die gespendet haben. Mittlerweile wurde das Holz und die Hütten zum Tierheim gebracht und auch aufgebaut.
Wir planen für den Sommer 2013 mit einer größeren Mannschaft an Freiwilligen, das Tierheim zu besuchen um weitere Hundehütten zu bauen.

Herzlichen lieben Dank für Ihre Unterstützung

 

© Tierschutzverein Lemuria e.V.