NINA/MOMO hat ein Zuhause in Aussicht!

Unsere Nina jetzt Momo, darf bei der Pflegestelle bleiben. Leider ist sie noch nicht wieder 100% hergestellt. Sie bekommt seit Monaten Physiotherapie, aber irgendwie hören die Probleme nicht auf.

Nochmals DANKE an alle die für Momo gespendet haben.

UPDATE März, siehe unten

Geschichte von Nina/ Momo

Nina und 4 weitere Hunde lebten fast 10 Jahre bei einem alten Mann in einem Hinterhof aus Beton und Mauern, keine Wiese, keiner der sich um die Hunde kümmerte, keine Zuneigung. Die Hunde hatten nur sich selbst. Der Eigentümer starb und die Hunde wurden ihrem Schicksal überlassen. Doch sie hatten Glück, dass nach Tagen ohne Futter und Wasser endlich jemand das Tierheim alarmierte. Sehr schnell fand sich für 2 der Hunde ein neues Zuhause, doch die zwei Senioren wollte anscheinend keiner haben.

Ich nehme immer mal wieder bewusst einen älteren Pflegehund, weil ich gerade denen eine Chance auf ein neues Zuhause geben möchte die es doch am nötigsten Haben. Und wer schaute mich mit flehenden Augen an und ließ mich nicht mehr los…  NINA sie kam im Frühjahr dieses Jahres trotz widriger Umstände durch Corona wohlbehalten in Deutschland bei uns an.

Es ist immer ein bewegender Moment, wenn man seinen Schützling in Empfang nimmt. Nina die ca. 10 Jahre alt ist, hörte nicht auf Ihren Namen und so habe ich sie in Momo umbenannt.

Los gings zu ihrem ersten Spaziergang in Freiheit, um sich die Beine zu vertreten und um ein „Geschäft “ zu erledigen. Nach ein paar Schritten blieb ich stehen und sah das MOMO vorne rechts humpelte. Na ja, vielleicht hatte sie sich ja vertreten dachte ich noch. Ich beobachtete 2 Tage das Laufen, aber es wurde nur schlechter. Es half nichts, wir mussten zum Tierarzt. Nach dem Röntgen dann der erste Schock – MOMO musste operiert werden!! Irgendetwas war vom Ellenbogen in die Bizepssehne gewandert und verursachte starke Schmerzen.

Nach der OP kam der nächste Schock. Dieses Teil saß so kompliziert, dass nur die Tierklinik in Frage kam. Also los in die Klinik, wieder Röntgen, Ultraschall, Biopsie und dann die Entscheidung treffen, die MOMOS Leben verändern sollte.

Es gab 3 Optionen:

1. So lassen wie es ist und den Rest des Lebens Schmerzmitteln nehmen

2. Das Fragment aus dem Muskel entfernen, was sehr aufwendig und kompliziert ist oder

3. Das Bein wird amputiert

Es hämmerte in meinem Kopf und ich sagte mir immer wieder, es kann doch nicht sein das ein Hund die Chance bekommt seine letzte Lebenshälfte nochmal zu genießen und dann sollte ein Bein amputiert werden??? Auf der anderen Seite standen die immensen Kosten, die der Verein damit zu stämmen hätte!!

Nach langen Beratungen mit allen Beteiligten entschied sich Lemuria, trotz den zu erwarteten hohen Kosten für die 2. Variante… Die Entfernung des Fragments und die Muskelzusammenlegung.

MOMO wurde operiert und als ich sie nachmittags wieder abholte, traute ich meinen Augen nicht als man mir MOMO brachte…

MOMO kam mit einem Fixateur am Bein humpelnd auf mich zu. Mir standen die Tränen in den Augen, ich war fassungslos. In der OP stellte sich heraus, dass das Fragment die Muskeln und Sehnen so zerrieben hatte, dass nur noch 2 dünne Stränge zum Verbinden da waren und die konnten nur noch durch einen Fixateur gehalten werden.

4 Wochen JEDEN TAG !!! zum Verbinden zum Tierarzt wegen der Gefahr einer Entzündung und die Kosten laufen und laufen…

Nach 6 Wochen wurde entschieden, dass der Fixateur beweglicher gemacht werden sollte, was leider zur Folge hatte, dass sich die Eintrittsstelle entzündete und Keime freien Eintritt hatten. Was für ein Alptraum – sollte alle Mühe umsonst gewesen sein und das Bein vielleicht doch noch amputiert werden?? Es kamen Wochen mit Antibiotika und Schmerzmitteln und MOMO machte alles tapfer mit. Dann wieder ein Morgen mit Schrecken: das Bein war dick und heiß und MOMO wollte nicht mehr auftreten. Wieder in die Klinik, der Fixateur muss sofort raus, sonst verliert sie ihr Bein. Leider ist der Stand der Heilung heute noch nicht soweit, das an normales Laufen zu denken wäre. Also wieder Antibiotika und Schmerzmittel und hoffen das sich keine Bakterien an den Knochen gesetzt haben, denn das wäre das Aus für MOMO´s Bein!!

Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken, dass das Antibiotikum anschlägt. Ich wünsche mir so sehr, dass sich doch noch alles zum Guten wendet und Momo noch viele schöne Jahre bei wundervollen Menschen verbringen kann. Dieses 3/4 Jahr mit MOMO hat mir gezeigt, dass man nie aufgeben darf, wenn man seinen Hund liebt und alles versuchen muss, um diesen dankbaren Tieren noch ein Leben in Würde zu schenken und MOMO gibt so viel zurück, dass ich es nicht in Worte fassen kann.

DANKE LIEBE MOMO

Mittlerweile ist der Verein an seine finanzielle Grenze gekommen. Die Tierarztrechnungen belaufen sich inzwischen auf 2523,72€ ohne die letzte Rechnung, die noch von der Tierklinik aussteht. Ich bitte alle, die diese Zeilen lesen, um eine Spende und sei sie noch so klein für die weitere Behandlung von MOMO zu ermöglichen, denn wir wissen nicht, ob das die letzte Behandlung sein wird.

Wir sagen jetzt schon DANKE für jeden Euro, den sie für unsere MOMO spenden.

Frohe Weihnachten wünscht

MOMO, ihr Pflegefrauchen und das Team von Lemuria

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Spendenkonto:

Verwendungszweck „MOMO“

  • Kontoinhaber: Tierschutzverein Lemuria e.V.
  • Volksbank Mittelhessen
  • IBAN: DE 71 5139 0000 0041 2331 09
  • BIC: VBMHDE5F

Überweisung per PayPal:

info@tierschierschutz-lemuria.de

Bitte bei PayPal über Freunde und Bekannte überweisen, sonst fallen für den Verein Gebühren an.

UPDATE:

Mittlerweile ist die fehlende Rechnung von Momo eingegangen. Die Kosten für Momo liegen aktuelle bei 2858,36€

Spendeneingang bis 22.12.2020 1090,00€

Alle denen die bis jetzt gespendet haben sagen wir ein großes „DANKESCHÖN“

Gerne stellen wir auch eine Spendenquittung aus, sofern wir die Adresse haben werden die Spendenquittungen automatisch zugesandt.

UPDATE März

Leider ist Momo noch nicht wieder 100% fit, sie bekommt weiterhin Physio. Leider humpelt sie noch und steht unter Schmerzmittel. Das es länger dauert war uns schon klar, aber dass der Heilungsprozess so schleppend vorangeht, damit haben wir nicht gerechnet. Die arme Maus erträgt schon einiges. Sie hätte es so verdient jetzt endlich wieder richtig laufen zu können.

Wir möchten uns nochmals für die zahlreichen Spenden bedanken.

Stand 15.3.2021

Tierarztrechnung/ Physio 3150,75 €

Spenden 2360,00 €

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